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Quatiermanagement Soziale Stadt



"Soziale Stadt" - Was ist das?

Logo Soziale Stadt 

„Soziale Stadt“ steht für das Städtebauförderungsprogramm des Bundes und der Länder „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“. Der integrative Ansatz geht über reine bauliche Erneuerung hinaus. Investitionen in Wohnumfeld und Infrastruktur werden durch Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnbedingungen und der sozialen Lebenslagen der Bewohnerschaft ergänzt. 

Das Programm dient der Entwicklung von Quartieren mit städtebaulichen, baulichen, sozialen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Handlungsfeldern. 
Ziel ist es, eine soziale Aufwärtsentwicklung einzuleiten oder präventiv einer Abwärts- entwicklung vorzugreifen.

Weitere Informationen zum Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ finden Sie hier


"Soziale Stadt Gebiet" Gerolzhofen

Karte des Soziale Stadt Gebietes

Das „Soziale Stadt Gebiet“ umfasst die Altstadt bis zur äußeren Stadtmauer und dem Alleepark. Außerdem das Quartier um die Friedenstraße, das Grundstück der Evangelischen Kirche, das Bahnhofsgebäude und die Grünfläche südlich der Breslauer Straße bis zur Volkach.

Die Abgrenzung des Gebietes dient der Abgrenzung des Maßnahmengebietes und ist gleichzeitig räumliche Förderkulisse für den Einsatz von Mitteln der Städtebauförderung. 


Gerolzhofen: "Tor zum Steigerwald - Marktplatz der Region"

Der erste Teil des Mottos verweist auf die Lage der Stadt, mit der Freizeit, Wandern und Natur verbunden sind. Der Begriff Marktplatz weist auf eine lebendige Stätte zum Einkaufen und Verweilen für Bewohner und Besucher hin.

Die Altstadt Gerolzhofens weist im Vergleich zu den umliegenden Wohngebieten Merkmale auf, die für eine Aufnahme in das Programm Sozial Stadt sprechen:
  • Städtebauliche und bauliche Schwächen
  • Mängel im Wohnumfeld und im öffentlichen Raum
  • vorhandene Leerstände 
  • Tendenz zu einer einseitigen Bevölkerungsstruktur 
  • Gefährdung der zentralörtlichen Versorgungsfunktion, Kaufkraftverlust durch großflächigen Einzelhandel außerhalb des Stadtkerns
Die Altstadt ist gleichzeitig Wohnraum und lebendiger Stadtkern. Daher bietet es sich an soziale und städtebauliche Maßnahmen so zu erweitern, dass die Stärkung der Zentrumsfunktion des Quartiers mit einbezogen wird. Im Fokus der Quartierentwicklung steht das komplexe soziale Gefüge einer historisch gewachsenen Altstadt.


Von Ideen zu Engagement - der Bürgerkreis

Planungswerkstatt
Grundlage der Arbeit des Bürgerkreises sind die Ergebnisse der Planungswerkstatt vom Februar 2009. Der Bürgerkreis dient als Forum für Betroffene im Soziale Stadt Gebiet, zum gegenseitigen Austausch und als Chance an der weiteren Gestaltung ihres Lebensraumes mitzuwirken.

Er richtet sich vor allem an die Bewohner des Soziale Stadt Gebietes, betreffende Hauseigentümer und ansässige Gewerbetreibende. Interessierte Bewohner aus anderen Teilen der Stadt können gerne zum Bürgerkreis kommen.

Das 5. Treffen findet am 23. Juni um 19 Uhr in der Minnesängerstube im Bürgerspital, Spitalstraße 10 in Gerolzhofen statt.
 
 
Unterstützung sozialer und kultureller Projekte - der Verfügungsfond
 
Der Verfügungsfond dient als Instrument zur Durchführung kleiner Projekte, also zur Beteiligung der Bürger an der Quartiersentwicklung. Öffentliche Maßnahmen im Sinne des Integrierten Handlungskonzeptes sollen so durch das Engagement der Bürgerschaft ergänzt werden. Der Fond ist im Jahr 2010 mit 10.000 Euro veranschlagt und wird vom Quartiermanagement verwaltet.
 
Weitere Informationen zum Verfügungsfond und was Sie beachten müssen, finden Sie im Hinweisblatt.
 
Wenn Sie das Hinweisblatt gelesen haben und Mittel für Ihr Projekt benötigen, benutzen Sie den Antrag. 
 

Die Maßnahmen - Integriertes Handlungskonzept

Das Integrierte Handlungskonzept ist ein Maßnahmenbündel, bestehend aus dem städtebaulichen Rahmenplan sowie den sozialen Maßnahmen und soll der Entwicklung des Quartiers den Weg weisen.
Am 29.06.09 gab der Stadtrat dem Integrierten Handlungskonzept seine Zustimmung.

 
Quartiermanagement - Was ist das?
 
Das Quartiermanagement ist Anlaufstelle für alle, die sich für das Programm interessieren, Meinungen und Ideen einbringen wollen und gemeinsam mit Anderen mithelfen möchten, dass diese verwirklicht werden.
 
Das Quartiermanagement hat viele Aufgaben:
  • Vertretung der Interessen der Bürger
  • Aktivierung der Bürger Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung mitzuwirken
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Koordination der lokalen Akteure und deren Vernetzung
  • Planung, Projektentwicklung, organisatorische und finanzielle Abwicklung von Projekten
  • Mittelbündelung
  • Planung und Moderation des Bürgerkreises
     
Kontakt

Stadtteilmanagerin Brigitte Horst
 
 
Brigitte Horst
Stadtteilmanagerin
Marktstraße 10
97447 Gerolzhofen
Tel. (0 93 82) 31 52 67
quartiermanagerin@gerolzhofen.info

Sprechzeiten
Mi 11-13 Uhr und 17-19 Uhr
Mo – Do nach Vereinbarung
 
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 Integriertes Handlungskonzept.pdf  Integriertes Handlungskonzept 
 Protokoll_1bk_091021_öffentlich.pdf  1. Bürgerkreis 21.10.2009 
 Protokoll_2_bk_091126_öffentlich.pdf  2. Bürgerkreis 26.11.2009 
 Protokoll_3bk_100210_öff.pdf  3. Bürgerkreis 10.02.2010 
 Protokoll_Planungswerkstatt_Veroeff.pdf  Planungswerkstatt 06.02.2009 
 verfügungsfond_antrag.pdf  Antrag für den Verfügungsfond 
 verfügungsfond_hinweisblatt.pdf  Hinweisblatt zum Verfügungsfond 
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